Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?
Sorry, zu privat für die Öffentlichkeit. Vielleicht klappt’s nach dem Login?
Es ist diesen Winter das erste Mal richtig kalt in Dresden, nieselig obendrein. Und obwohl die Zeitumstellung für Tageslicht auf dem Arbeitsweg sorgt, machen die tiefhängenden Wolken heute morgen Beleuchtung am Fahrrad nötig. Und ich hätte vielleicht doch lieber Handschuhe gehabt. Inzwischen bin ich so weit abgehärtet, dass ich auch nasskalte 3°C ohne Handschuhe aushalten kann. Es tut noch nicht weh, unangenehm ist das aber schon auf dem Fahrrad.
Ich weiß ganz genau, wo ich meine Fahrrad-Handschuhe letzten Winter vergessen habe, allein ich bin nie dazu gekommen, dort nachzufragen bzw. sie abzuholen. Wahrscheinlich sind sie inzwischen eh entsorgt. Den Verlust kann ich mir immerhin so klein reden, dass sie schon ziemlich verschlissen waren. Jetzt muss ich neue finden, wenn ich nicht mit den allerdicksten Winterfäustlingen rumfahren will. Da es sich im weitesten Sinne um Schuhe handelt, muss ich sowas anprobieren, obs passt, obs mir gefällt und ob’s mir das Geld wert ist. Ohne klassisches Schaufensterbummeln wird das also nichts. Vermutlich bin ich doch zu faul mir gezielt neue Fahrrad-Handschuhe zu suchen und nehme am Ende was da ist.
Naja. First-World-Problems, wie man so schön sagt.
(swg)
Auf dem Eckschrank in der Küche herrscht immer schon ein bisschen Chaos. Neben dem Toaster tummelt sich mein Kaffee-Kram, das Brot, die Nudeldosen und immer mehr Müslidosen. Wir haben angefangen unser Müsli selber zu klöppeln oder wenigstens ein fertiges zu pimpen, mit allerlei Trockenfrüchten etc. Seit Alinas Zöliakie bestätigt ist, brauchen wir nochmal deutlich mehr Platz in der Küche. Es haben sich die Dosen gefühlt verdoppelt und außerdem braucht das Kind seinen eigenen Toaster. Zwar haben wir eine ganze Menge aus- und umsortiert, sodass schon ein Fach im Küchenschrank nur mit ihrem glutenfreien Kram bestückt ist; Trotzdem hat der Voratsdosenberg unerträgliche Ausmaße angenommen.
Mit einem Regal ließe sich für Ordnung sorgen. In einem Möbelhaus hab ich mal eins gesehen, wo die Seiten als T-Nuten-Schiene ausgeführt und alle Regalbretter frei positionierbar waren. Sowas ließe sich ja nachbauen.Meine Erste Idee mit Item, Nutensteinen und Exzentern hat leider nicht funktioniert. Nur eine Nut und der Exzenter nehmen das Moment des Regalbodens nicht auf: er kippt nach vorn oder hinten. Mein Vater hat „klemmen!“ vorgeschlagen: Einfach die Regalböden längs teilen, um die Itemprofile ausklinken und mit langen Schrauben zusammenziehen.
Joa, das wird vermutlich funktionieren. Allerdings finde ich derzeit überhaupt gar keine Zeit selbst irgendwas in der Holzwerkstatt meines Vaters zu tun. Es bleibt nur, die Basteleien zu delegieren. Mein Vater hat seine Idee dann auch umgesetzt; Für uns blieb nur das Schleifen/Ölen/Schleifen/Ölen/Schleifen/Ölen der Regalböden:
Statt der Muttern – die trotz eines kleinen Abstands zur Wand beim Festschrauben schlecht zu erreichen wären – sind die Maschinengewinde direkt ins Holz geschnitten. Bei Eiche ist das gar kein Problem.
Eine kleine Herausforderung bleibt: Die Regalseiten müssen halbwegs gerade und vor allem im genau richtigen Abstand an die Wand.Als Befestigung an der Wand habe ich wieder die Exzenter-Variante genommen: Einer Holzschraube mit Torx wird der Kopf ein bisschen abgedreht, dass sie in einen Möbelexzenter passt. Mit einem Dübel auf die richtige Tiefe eingeschraubt hält das Regal an der Wand. Und vor allem ist von der Befestigung kaum etwas zu sehen. Sorgen um die Haltbarkeit mache ich mir nicht: die Kindergarderobe und auch die Fahrradtaschen-Garderobe halten so nun schon ziemlich lange den täglichen Belastungen stand.
Nun hat die liebe Seele ruh und der Samstag kann zuende gehen.
(swg)